Der Umweltschutzzug                    

 

 

 

 

Anfang der 90er Jahre wurde gemeindeübergreifend auf Kreisebene ein Gefahrengutkonzept für Gefahrengutunfälle entwickelt.

Daraufhin wurde innerhalb kurzer Zeit an an alle 10 Städte und Gemeinden ein Gerätwagen, Gefahrengut 3,5t, gemäss Erlasses des Innenministers NRW ausgeliefert. Der für die Gemeinde Selfkant bestimmte Gerätewagen Gefahrengut wurde der Löscheinheit Süsterseel zugeteilt.

In dieser Einheit waren schon einige Kameraden, die die dafür erforderliche Ausbildung " Gefährliche Stoffe und Güter 1" absolviert hatten. In kürzester Zeit schaffte es die Löscheinheit 14 Feuerwehrkameraden/innen für diese Sonderaufgabe aus auszubilden. Darüber hinaus konnten 3 Kameraden ihre Ausbildung "Gefährliche Stoffe und Güter 2" am Institut der Feuerwehr Münster absolvieren um entsprechende Führungsaufgaben zu übernehmen. Zwischenzeitlich gelang es auch andere Kameraden der Feuerwehr Selfkant für diese Zusatzaufgabe zu gewinnen. Mittlerweile  sind ca. 30 Kameraden auf Gemeindeebene für diese Sondereinsätze ausgebildet. Mit der Beladung des Gerätewagens Gefahrengut besteht bei Unglücksfällen mit Gefahrstoffen schnellstmöglich umfassende Erstmaßnahmen einzuleiten. Die Beladung besteht  im Groben aus Messgeräten, Schutzausrüstung, Gerätschaften zum abdichten und auffangen von Gefahrstoffen, verschiedene Pumpen mit passendem Schlauchmaterial Gerätschaften zum absperren. Mittlerweile konnte die Beladung mit umfassender Gefahrgutliteratur und einem Laptop mit einer Gefahrgutdatenbank ergänzt werden. Der Umweltschutzzug der Gemeinde Selfkant hat seither schon 10 mal erfolgreich am Ausbildungsnachweis   Gefährliche Stoffe und Güter" der Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg teilgenommen.

Im Jahr 2003 war die Löscheinheit Süsterseel Ausrichter dieses Ausbildungsnachweises.

Der erste Zugführer der GSG-Einheit was der Kamerad BI K.H Peters, der nach langjähriger Tätigkeit im Jahre 2001 vom Kameraden  Stv GBI R. Herbertz abgelöst wurde. Stellvertreter ist der Kamerad BM G.Tholen.